Die Umsatzrückgänge respektive Verluste der Handyhersteller Nokia, Sonny und Motorola gehen auch an Zulieferer Foxconn nicht spurlos vorbei. Der Konzern gab vor Kurzem eine Gewinnwarnung heraus und daraufhin sank die Aktie auf ein Sechs-Monats-Tief. Und noch nicht genug: Die Arbeiter in Brasilien drohen mit einem Streik.

 

Schlechte Wirtschaftslage ist wie ein Kreis

Foxconn stellt Elektronikteile für Handys her und ist somit Zulieferer von Apple, Nokia, Sony und Motorola. Doch wenn man die Geschäftszahlen dieser Unternehmen betrachtet, sind diese alles anders als erfreulich. Und auch die Kaufrückgänge von iPad und iPhone machen dem Unternehmen zu schaffen. Doch auch unter dem harten Preiskampf und den steigenden Produktionskosten leidet Foxconn. Daher teilte der Konzern mit, dass sich der Nettoverlust signifikant vergrößern könnte.

 

Streik droht

Und damit noch nicht genug. Die über 2 500 Arbeiter in Brasilien wollen am 3. Mai streiken, wenn deren Forderungen nicht erfüllt werden. So beschweren sich die Arbeiter über katastrophale Arbeitsbedingungen: zu wenig Wasser und Nahrung und überfüllte Busse auf dem Weg zur Arbeit.

Foxconn musste in den letzten Jahren oft harsche Kritik wegen seiner unmenschlichen Arbeitsbedingungen hinnehmen.

 

 

 

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