Europa ist momentan ein Kühlschrank und wird von einer harten Kältewelle heimgesucht. Diese wirkt sich auch auf Smartphones aus. Doch wie? Das finnische Technikmagazin MicroPC untersuchte 18 verschiedene Modelle, wie sich die Smartphones bei dieser Kälte verhalten. Fazit: Das neue iPhone 4S von Apple erweist sich als besonders kälteempfindlich.

Bereits bei einer Temperatur von minus fünf Grad bekamen das iPhone 4S und das Nokia N9 Probleme. Beim iPhone 4S meldete die SIM-Karte einen Fehler und beim Nokia N9 zeigte die Anzeige einen leeren Akku an, obwohl dieser noch vollgeladen war. Bei minus zehn Grad machte das iPhone 4S unter dem Verweis eines leeren Akkus ganz schlapp. Allerdings entspricht dies auch den Angaben von Apple zum iPhone 4S. Denn es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Smartphone nur für Temperaturen zwischen null bis 35 Grad plus geeignet ist.

Probleme von weniger als minus zehn Grad gibt es vor allem bei Smartphones mit LCD-Display. Besser schneiden hier High-End-Geräte mit AMOLED-Displays ab.

Die meisten der getesteten Geräte steckten Temperaturen bis zu minus 20 Grad mehr oder weniger problemlos weg. Das Samsung Galaxy S2 geht als Testsieger hervor und ging erst beim minus 35 Grad in Ruhestand. Alle Ergebnisse findet man hier.

 

 

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