Dass gewisse Konsequenzen aus den roten Zahlen von Nokia irgendwann einmal gezogen werden, war bisher nur noch eine Frage der Zeit. Nun schließt der finnische Handyhersteller Nokia per Ende Jahr die Qt-Entwicklungsabteilung in Australien. Bis dahin wird der Standort in Brisbane noch von drei Mitarbeitern geführt. Dies sagte eine Nokia-Sprecherin gegenüber der australischen Zeitung „Sidney Morning“.

Die Qt-Entwicklungsabteilung in Brisbane entwickelt die Qt-Module QtSystems, QtSensors, QtMultimedia, QtDeclarative und Qt3D. Vor einiger Zeit kursierten Gerüchte, das Nokia die Qt verkaufen möchte. Den kommerziellen Teil des Qt-Frameworks verkaufte Nokia bereits an Digia.

Neben der Schließung der Qt in Australien kommt auch zugleich die Einstellung des Betriebssystems Meltemi, dass die Finnen allerdings nie offiziell vorstellten.

 

 

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