Damit hatten wohl nicht einmal Analysten und Ökonomen gerechnet: Nokia schließt das erste Quartal mit einem operativen Verlust von 1.3 Milliarden Euro ab. Der Umsatz sank im vierten Quartal 2011von zehn Millionen Euro auf 7.4 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 29 Prozent.

1.3 Milliarden Verlust in einem Quartal und ein Umsatzrückgang von 29 Prozent – diese Zahlen sprechen für sich und zeigen auf, wie schlecht es um Nokia wirklich steht. Gründe für diese schlechten Zahlen gibt es viele. Die Handyverkäufe sanken im Vergleich zum vierten Quartal letzten Jahres von 108.5 Millionen Geräte auf 82.7 Millionen. Nokia erzielt damit noch einen Umsatz von 4.2 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 40 Prozent entspricht. Bei den Smartphones sieht es nicht besser aus: Die Verkäufe hier sackten im Vergleich zum Vorjahr um 51 Prozent ein. Somit verkaufte Nokia nur noch zwölf Millionen Smartphones. Aber auch die Umstrukturierung von Nokia war mit 772 Millionen Euro nicht gerade billig.

Und auch für die nächsten Quartale rechnet Nokia weiterhin mit schlechten Zahlen.

 

 

 

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