Wer Firefox nutzt, surft eigentlich sicher – eigentlich. Doch das Firefox-Addon ShowIP sendet unverschlüsselt URLs von besuchten Webseiten an den Webdienst ip2info.org. Dies geht nach einem Blogeibeitrag von Sicherheitsexperten des Unternehmens Sophos hervor. Es werden nicht nur URLs im normalen Modus verschickt, sondern auch im Private Modus und URLS mit https.

Die Erweiterung zeigt in der Statusleiste des Browsers jeweils die IP-Adressen der besuchten Webseiten an. Mit ShowIP hat man darüber hinaus noch Zugriff auf Dienste wie netcraft und whois. Die Add-On wird vor allem von Entwickler genutzt. Nach Angaben von Mozilla haben über 170 000 Nutzer ShowIP installiert.

Die Sicherheitslücke wurde ab Version 1.3 oder höher festgestellt. Seit Mitte April machen Nutzer auf der Mozilla-Add-On-Seite auf die Verletzung der Privatsphäre aufmerksam.

 

 

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