Es kommt immer wieder vor, dass Anbieter für Telefonate, SMS oder gar für das Surfen im Internet falsche Werbung auflisten. Besonders wenn es um Flatrates geht, kommen die Verbraucher immer wieder auf falsche Wege, die in den meisten Fällen mit sehr hohen Kosten enden. Die Kunden sollen grundsätzlich nicht mehr mit einem pauschalen Preis gefangen und anschließend über das Ohr gehauen werden. Für Tarife, bei denen nicht das Kleingedruckte angeschaut wird, sollten die Kunden nicht mehr umfangreiche Kosten bezahlen müssen.

Das Oberlandesgericht Koblenz hat der Klage stattgegeben und dem Unternehmen 1&! Mail & Media GmbH untersagt, dass weiterhin mit der SMS-Flat geworben werden darf. Mit einer Monatspauschale ist es nämlich nicht ausreichend, wenn die Kunden nach den ersten 1 000 SMS weitere Kosten tragen müssen. Jede weitere Nachricht muss der Kunden nämlich selbst bezahlen. Ebenso bei o.tel.o müssen die Kunden nach 1 500 Minuten jede Minute selbst zahlen. Hier konnte schon erreicht werden, dass weitere Flatrates komplett als Pauschalpreis angegeben und durchgeführt werden müssen.

 

 

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