Der Netzbetreiber Vodafone stellt auf der diesjährigen IFA ein eigenes IP-TV vor. Das TV-Angebot wird unter dem Namen Vodafone-TV erscheinen. Dies kündigte der Chef von Vodafone Deutschland, Fritz Joussen, im Gespräch mit der Tageszeitung „Die Welt“ an. Joussen verrät allerdings nicht, auf welcher technischen Basis das IP-TV funktioniert. Aus dem Gespräch ist aber zu entnehmen, dass es sich um einen Hybrid-Ansatz handelt, der Satelliten- und Kabelsignale verarbeiten kann. Die Plattform wird offen sein und somit für alle Anbieter interessant sein. Das Ganze wurde von Vodafone Deutschland entwickelt.

Der größte Konkurrent von Vodafone ist die Deutsche Telekom, welche bereits jetzt über 1.3 Millionen Kunden hat. Weiter überträgt die Deutsche Telekom die Fußball-Bundesliga. Wie Vodafone erklärt, hat das Unternehmen kein Interesse an Exklusivrechten. Die Set-Top-Box, welche für IP-TV benötigt wird, ist aber so entwickelt, dass Pay-TV-Angebote wie Sky empfangen werden können.

Nebst Alice und Telekom ist Vodafone der dritte Anbieter, welche IP-TV anbietet. Trotz des späten Einstieges rechnet Vodafone mit vielen Vorteilen bei ihrem Angebot. Joussen möchte die bisherigen Fehler des Wettbewerbes vermeiden. Wie viele Kunden und welche Marketing Strategie Vodafone verfolgt, will das Unternehmen nicht preisgeben. Joussen sagte allerdings, dass sich Vodafone nicht mit ein paar hunderttausend Nutzern zufriedengibt.

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