Wer werbefinanziert und somit kostenloste Apps auf dem Smartphone installiert, muss damit rechnen, dass der Akkuverbrauch durch die eingeblendete Werbung stark in Anspruch genommen wird. Dies fanden Forscher der amerikanischen Purdue Universität heraus.

Sind kostenlose Apps wirklich kostenlos? Ja, müsste man eigentlich denken. Doch indirekte verursachen sie auch Kosten. Zwar nicht in Form von Geld, sondern beim Akkuverbrauch und bei der eingeblendeten Werbung.

Forscher der Purdue Universität untersuchten zahlreiche Apps wie Facebook und Spiele wie Angry Birds und fanden dabei heraus, dass die eingeblendete Werbung einen großen Teil der Akkuleistung verschlingt. Im Fall der Spiel-App Angry Birds gehen 80 Prozent der verbrauchten Akkuleistung auf das Konto von Werbung. Das Spiel selbst beansprucht nur gerade ein Fünftel. Bei standortbasierter Werbung kommt zusätzlich noch der Akkuverbrauch der GPS-Funktion dazu. Aber auch eine Verbindung ins 3G-Netz beansprucht den Akku zusätzlich, auch wenn die App bereits geschlossen ist. Denn oft besteht nach der Beendigung der App noch bis zu zehn Sekunden eine Verbindung mit dem 3G-Netz.

 

 

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