Kurznachrichten per SMS schicken gelten schon fast als altmodisch und Messaging-Dienste wie WhatsApp, Google Talk oder Pinger boomen und vor allem bei jungen Menschen findet die Kommunikation über diese kostenlose Dienste statt. Entwickler der Dienste freut die hohe Nutzung. Doch nicht alle teilen diese Freude. Allen voran Mobilfunkanbieter.

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters äußerste sich WhatsApp-Mitgründer Brian Acton und war der Meinung, dass solche Messaging-Dienste keine Bedrohung für Mobilfunkanbieter sind. Im Gegenteil: Acton sieht in den Diensten sogar eine Chance für Mobilfunkbetreiber, dass sie auf diese Weise ihre Datentarife umsetzen und so langfristig davon profitieren können.

Etwas anders sehen es hier Mobilfunkbetreiber. Denn genau mit solchen Diensten verlieren die Anbieter mehrere Milliarden Euro pro Jahr. Und wenn man bedenkt, wie günstig die Datenflats sind, kann mit der Datenübertragung von Mitteilungen über Messaging-Diensten auch nicht gerade vom Jahrhundertgeschäft gesprochen werden.

 

 

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